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                                                     Ziele:

 

                  Pflege und Erhalt des soldatischen Brauchtums und der

                 

                  Kameradschaft.

                 

                  Eintreten für Frieden in Freiheit und Erhalt der                 

                 

                  demokratischen Grundwerte

                       

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                                                          Gründung:

                                 

                                               

                                1 8 5 9

 

 

                                               Chronik:

 

                

                 wurde anlässlich des 150-jährigen Gründungsfestes neu                      

                 erstellt.

                 

                 kann bei Franz Graf und Josef Moritz erworben werden.

 

                 (Dank an Franz Graf, Siegfried Florschütz, Manfred Stolper,                  

                 Druckerei Töpfl )                   s. Vereinschronik

 

                 Dank an alle Spender und Gönner die zur Finanzierung der                  

                 Chronik

      

                 beigetragen haben ( s. auch namentliche Aufführung in der

               

                 Vereinschronik)

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                     Entstehung des Vereins

                          Vorgeschichte

Schon früh erfreuten sich Vereine der ehemaligen Krieger und Soldaten großer Wertschätzung und die Mitglieder hatten ein gewichtiges Mitspracherecht im gesellschaftlichen Leben. Die Soldaten versicherten sich bei ihren Treffen gegenseitig und dem abwesenden König, dass ihnen männliche Wehrhaftigkeit und Einigkeit heilig waren. Sie gaben sich das soldatische Versprechen, Blut und Leben für das Vaterland zu opfern und die Heimat zu schützen. Zeitweise dienten die Zusammenkünfte ehemaliger Soldaten auch der Aufarbeitung von Kriegserlebnissen; wegen der psychologischen Wirkung könnte man sie auch als frühe Form von „therapeutischen Selbsthilfegruppe“ bezeichnen. Die meisten Vereinsgründungen dieser Art entstanden nach den Kriegen von 1866 und 1870/71.

In Tiefenbach wuchs bereits 1857 der Wunsch, sich als eigenständiger Verein zu präsentieren.

Der Gründungsort des Vereins war jedenfalls das Tiefenbacher Gasthaus  " Unholzer " ( der auch längere Zeit Schriftführer war). Die Namen der tonangebenden Bauern lassen sich sowohl hier als auch im Gemeindeausschuss, im Armenpflegschaftsrat, in der Freiwilligen Feuerwehr finden. Die Besonderheit liegt auch darin, dass auch einfache Dienstknechte Mitglied werden konnten und damit dem Bauern auf eine besondere Weise gleichgestellt waren.

                       Zeit der Weltkriege

Die Kriegserklärung an Russland 1914 durch den deutschen Kaiser Wilhelm II. begeisterte die Mitglieder der Veteranen- und Kriegervereine. Es hieß, man müsse sich gegen den Feind wehren und die Heimat schützen. Druckereien überboten sich mit der Herausgabe fröhlicher Postkarten, die dann die Soldaten von der Front nach Hause schicken konnten und die Verhältnisse im Schützengraben verfälschten.

Die nationalsozialistische Gleichschaltung ordnete den Tiefenbacher Verein – wie alle anderen Veteranenvereinen – dem Kyffhäuserbund unter. Das Banner wurde am 19. Mai1935 geweiht. Der Kriegsausbruch vier Jahre später, am 1. September 1939, war für ehemalige Soldaten nicht so überraschend, hieß es zumindest nach dem Krieg. So habe sich in Tiefenbach mit dem Ausbau der Ostmarkstraße gezeigt, dass nicht nur eine gute Verbindung von der Donau nach Norden als wirtschaftsfördernde Maßnahme Zielsetzung war, sondern eine militärstrategische Absicht die Dringlichkeit vorgegeben hatte. 

Alles in allem forderten die Weltkriege das Leben von 113 Tiefenbachern, 66  blieben vermisst.

Für die Heldenehrung nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Gemeinde 1950 die Kosten für den Kranz am Kriegerdenkmal.

                       Wiedergründung

Nach dem Zweiten Weltkrieg trafen sich die Männer wieder im Vereinslokal Unholzer (der Wechsel des Vereinslokales ins Gasthaus Hofwirt fand 1976 statt) , teilten oft stumm ihre Erlebnisse, weil Worte fehlten. Sie gaben sich gegenseitig Mut und gründeten ihren Verein neu. Der Veteranen- und Kriegerverein Tiefenbach, wie er sich weiterhin nannte, konnte sich am 3.Dezember 1950  wieder konstituiren.

Nach dem Deutschlandvertrag vom 26. Mai 1952 fand ab 5. Mai 1955 das Besatzungsregime in der Bundesrepublik ein Ende, wenn auch noch Stationierungen der Amerikaner, Engländer und Franzosen im Westsektor blieben. 

In Tiefenbach begrüßte man überwiegend die friedenssichernde Kraft der Bundeswehr, als sie am 12. November1955 eingeführt wurde. Der Tiefenbacher Verein hoffte auf neue Mitglieder und konnte ehemalige Kriegsteilnehmer mit den Soldaten der Bundeswehr in Gesprächen vereinen, so dass sich alle einig waren:

                             

                                      „Nie wieder Krieg"

 

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Neues Datenarchiv über gefallene oder vermißte Soldaten aus der Gemeinde Tiefenbach

Tiefenbach hat nun ein umfangreiches Archiv mit Daten über vermißte und gefallene Soldaten aus dem ganzen Gemeindebereich von Tiefenbach. Erstellt wurde das Archiv von
Kreisheimatpfleger Manfred Stolper, der seit über 40 Jahren Mitglied in unserem Verein ist und seid vier Jahren die einschlägigen Daten sammelt.

Für die Datensammlung wurden folgende Unterlagen ausgewertet:
  • Kirchenbuch der Pfarrei Tiefenbach
  • Soldaten-Sterbebilder
  • Befragung von Angehörigen
  • Internet-Fundstellen
  • Todesanzeigen aus der Donau-Zeitung
  • vom Suchdienst des Roten Kreuzes
  • Auskünfte von der WASt (Wehrmachtsangehörigenstelle in Berlin)
  • Angaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.


Berechtigte Personen (Angehörige, Familienforscher) können über die Vorstandschaft des SKV Tiefenbach oder direkt beim Kreisheimatpfleger um Daten nachfragen.

Nachdem diese Datensammlung wohl nie komplett sein kann, sucht unser Mitglied noch Feldpostbriefe, Fotos oder Soldaten-Sterbebildchen (1. und 2. Weltkrieg), die kopiert
oder abfotografiert und dann zurückgegeben werden.

Kontakt:

Manfred Stolper Sen.
e-Mail: stolper52@web.de

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2 Gedenktafeln verstorbener und vermisster Kameraden aus

 

Tiefenbach und 

 

Gerlesberg, sowie Schalding l.d.D.

 

s. Eingangsbereich Gemeindeverwaltung Tiefenbach.

 

 

Älteste Vereinsfahne siehe Heimatmuseum.

 

 

Orden, Auszeichnungen, Feldpost und SKV-Utensilien s.

 

Heimatmuseum.

 

 

Neurestaurierte Gedenktafel am Kriegerdenkmal.

 

Diese Maßnahmen wurden während der Amtszeit von  Reinhard Hamburger

 

von 1989 bis 2012 als 1. Vorstand

 

durchgeführt.


 

 

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Böllerkanone d. SKV-gestiftet v.

Pfarrer Bauer